Natur
Die Insel beeindruckt durch eine einzigartige Pflanzenwelt, formschöne Vulkankegel, tiefe Schluchten, hohe Gipfel und mystische Wälder. Die üppig grünen und schwarzen Landschaften bilden einen herrlichen Kontrast zum blauen Meer.
Vor etwa drei Millionen Jahren entstand die Isla Bonita infolge vulkanischer Aktivität. Heute erstreckt sich La Palma über etwa schöne 730km², auf denen verschiedenste Landschaftsformen nebeneinander bestehen.
Insel der Superlative
Von Nord nach Süd misst La Palma etwa 45km, von West nach Ost etwa 28km. In Relation zur Grundfläche gehört sie zu den Inseln mit den höchsten Erhebungen weltweit. Drei Bergmassive prägen das Inselrelief.
Roque de los Muchachos
Der höchste Punkt der Insel befindet sich mit dem Roque de Los Muchachos (2426m) am nördlichen Kesselrand der frühgeologischen Caldera de Taburiente. Entlang des Rundes der Caldera erheben sich zwölf(!) weitere steil ansteigende Berge mit weit über 2000m Höhe.
Caldera, Cumbre Nueva und Cumbre Vieja
An ihren südlichen Ausläufen geht die Caldera de Taburiente über in die sehr alte Bergkette der Cumbre Nueva.
An ihrem Südende wiederum schließt sich der trotz seines irreführenden Namens vergleichsweise junge Höhenzug der Cumbre Vieja (1949m) an.
Wildromantischer Norden
Obwohl im Vergleich zu den anderen Kanareninseln geologisch jung an Jahren, ist La Palma im nördlichen Bereich bereits stark erodiert.
Wasser und Wind formten unzählige Schluchten, die von den Bergen zum Atlantik verlaufen. Zerfurchte Hänge und grandiose Canons illustrieren die intensive Erosion, die die frühe vulkanische Landschaft umgestaltete.
Der Norden der Insel fasziniert mit seiner üppigen Vegetation und wildromantischen Landschaften wie etwa der zauberhafte immergrüne Lorbeerwald von Los Tilos, die Drachenbäume von La Tosca, die uralten Kiefern von Santo Domingo de Garafia oder die zerfurchten Täler um El Tablado.
Der junge, vulkanische Süden
Im geologisch jüngeren Süden ist das vulkanische Gesicht noch sehr präsent. Lavafelder und idealtypischen Vulkankegeln zeugen von vergangenen Eruptionsphasen und versprühen ihren spröden Charme.
Der Volcan de Teneguia spie im Jahr 1971 Feuer und gilt damit als der jüngste Vulkan der Kanarischen Inseln.
Malpaises werden die von Lava überzogenen jungen Landstriche genannt, die heute kaum verwittert sind. Doch auch hier nagen Wind und wasser am Gestein. Der Atlantik schuf an der Küste z.B. Höhlen oder kleine Buchten mit schwarzsandigen Lavastränden.
Nationalpark und Biosphärenreservat der UNESCO
Das Ökosystem der Caldera de Taburiente inmitten mit seinen Erhebungen, Kanarenkiefern, Wasserfällen und archäologisch bedeutenden Felszeichnungen wurde bereits im Jahr 1954 zum Nationalpark ernannt.
Im Jahr erklärte die UNESCO Teile der Insel La Palma zum Biosphärenreservat, im Jahr 2002 schließlich wurde die gesamte Insel unter diesen Schutz gestellt.
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Aufgrund der isolierten Lage und des Wasserreichtums der Insel zeigt sich die Flora von La Palma überaus üppig und reich an endemischen Pflanzen. Diese spezialisierten Gewächse sind nur auf La Palma oder auf den anderen Kanaren zu finden.
Der Atlantik wirkt seit jeher begrenzend für die Besiedlung der Insel durch Tiere. Die Flora zeigt sich bunt, weniger vielfältig die Tierwelt. Die gute Nachricht: Giftige Schlangen oder Skorpione haben den Weg nicht nach La Palma gefunden.
In den Bergen sowie an der Küste laden herrliche Rastplätze zum Verweilen ein. Vor allem im Sommer erfreuen sie sich bei den Palmeros großer Beliebtheit und auch Touristen wissen die Plätze mit Feuerstelle und Quellwasser zu schätzen.
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Vulkane des Südens

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