Vulkane des Südens
Der vom Winde verwehte Süden besitzt seinen ganz eigenen Charme. Die karge, schwarze Lavalandschaft mit dem klassisch geformten Volcan de San Antonio und dem 1971 ausgebrochenen Volcan de Teneguia prägt die bizarr schöne Region.
Diese Landschaft als Ergebnis eines ebenso ungestümen wie zerstörerischen Naturphänomens konfrontiert den Besucher mit einer Atmosphäre unbarmherziger Gewalt, in der gleichzeitig der Beginn neuen Lebens steckt.
Junge geologische Geschichte
Pflanzen erobern sich ihren Platz in der scheinbar so unwirtlichen Umgebung zurück. Der blaue Atlantik schlägt gegen eine bizarre Küstelinie, die durch die ausgeworfenen Lavamassen völlig neu gestaltet wurde. Strände entstanden, sogar ganze Landabschnitte, die heute Bananenplantagen fruchtbaren Boden liefern.
Besucherzentrum bei Los Canarios / Fuenaliente
Das Besucherzentrum, das Centro de Visitantes, mit Parkmöglichkeit nahe des Ortes veranschaulicht einzelne Aspekte vulkanischer Aktivität.
Verschiedene Medien informieren über Vulkanismus allgemein, die geologische Geschichte der Region etc. und stimmen auf den bevorstehenden Besuch der einzigartigen Landschaft.
Volcan de Teneguia
Im Jahr 1971 tat sich unterhalb des älteren Vulkans San Antonio die Erde auf. Drei Wochen lang förderten mehrere Öffnungen Feuer und Asche an die Oberfläche. In breiten Strömen floss glühende Lava über die Hänge hinab ins Meer und begrub fruchtbarste Felder unter sich.
Durch die unglaubliche Kraft der Natur entstand der Vulkan Teneguia mit einer Höhe von 439m, die gesamte Südspitze von La Palma wurde noch einmal völlig verändert. Noch immer erinnern Nebenkrater und Spalten, aus denen die Hitze aus dem Erdinneren nach oben drängt, an seine junge Geschichte.
Volcan de San Antonio
Nahe des Ortskerns von Los Canarios/ Fuencaliente befindet sich der 657m hohe Vulkan San Antonio. Die Naturgewalten ließen den etwa 3000 Jahre alten Vulkankegel zur Jahreswende 1677/ 1678 noch einmal um einige Höhenmeter wachsen.
Am Kraterrand
Heute bildet seine Silhouette mit ihren sanften Hängen den wohl schönsten Vulkankegel der Insel. Ein kurzer, direkt am Informationszentrum beginnender Wanderpfad erlaubt einen Blick über den Kraterrand.
Um etwas mehr als die Hälfte lässt sich der Vulkankegel umrunden und bietet schöne Aussichten auf das Dorf, den Roque sowie den Vulkan Teneguia.
Alter Vulkanschlot
In der schwarzen Landschaft sticht ein heller Phonolithfelsen hervor. Der Roque Teneguia, Überrest eines Vulkanschlotes aus der Zeit vor den letzten großen Eruptionen der Region, trotzt den stetigen Passatwinden des Inselsüdens.
Hoch ragt der älteste freigewitterte Vulkanschlot, der bereits den Ureinwohnern als Kultstätte geehrt wurde, aus den jungen Lavamassen der neu geschaffenen Landschaft empor.
Salinen an der Punta de Fuencaliente
Ebenso faszinierend wie interessant sind die Salinen von Fuencaliente nahe der beiden Leuchttürme an der Südspitze. Diese schachbrettartig angelegten, von kleinen Mauern begrenzten Salzbecken schimmern je nach Sonnenstand in den faszinierendsten Farben.
Die Windräder pumpten einst das Meerwasser in die Einsenkungen gepumpt, wo es verdunstet und das ehemals sehr begehrte Salz zurück lässt. Wurde es früher als Konservierungsmittel von den Fischern genutzt, ist es heute durch die EU gestützt. Für Wasservögel stellen die Salinen einen bedeutenden Rückzugsraum und Futterplatz dar.
Schöne Hotels und Unterkünfte laden im Süden von La Palma ein. Besonders im Ort Los Canarios und in seiner Umgebung erwarten Hotels und Unterkünfte ihre Gäste.
Vulkane des Südens Hotels & Unterkünfte
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